Gähn Gähn - Warum deine Rede langweilig ist



Gähn. Gähn. Deine Zuhörer schauen dich gelangweilt hat, andere würdigen dich keines Blickes. Sie schauen gebannt auf ihre Handy oder plaudern mit dem Nachbarn.


Wahrscheinlich fragst du dich, warum deine Zuhörer überhaupt zu diesem Meeting gekommen sind.


Das habe ich mich auch immer gefragt, bis ich irgendwann begriffen habe, dass ich es in der Hand habe, ob meine Zuhörer einschlafen oder hellwach bleiben.


Schauen wir uns deshalb mal genauer an, warum deine Rede langweilig wie eine Bundestagsrede ist und wie du das ändern kannst. Los geht’s.


1. Das Meeting ist zu lang


Wer kann schon ein, zwei, drei Stunden oder einen ganzen Tag aufmerksam zuhören und brav still sitzen? Ich kenne keinen.


Deshalb ist es völlig normal, dass Menschen irgendwann abschalten und sich mit anderen Dingen beschäftigen: Mit dem Nachbarn tuscheln, mit dem Handy spielen oder noch schlimmer: Ganz ungeniert den Saal verlassen.


Wenn du willst, dass dein Publikum nicht einschläft, musst du das Meeting nicht nur interessant gestalten, sondern auch zeitlich straffen.


2. Deine Rede ist zu lang


Ein endlos lange Rede ist der Grund dafür, warum das Meeting sich in die Länge zieht. Die Rede wird voll gepackt mit allen möglichen Themen.


Dabei wäre es ein leichtes Spiel, die Rede zu kürzen und nur über die Themen zu berichten, die allen unter den Nägeln brennen.


Denn deine Zuhörer interessieren sich nicht für die Vergangenheit, sondern für die Gegenwart. Und noch mehr für die Zukunft.


Damit deine Rede nicht ausufert, informiere deine Mitarbeiter auch zwischendurch, damit sie immer auf dem neuesten Stand sind.


So kannst du dich auf der Bühne auf die brandaktuellen Themen konzentrieren. Wie findest du die heißen Themen? Frag deine Mitarbeiter – wird leider oft vergessen.


3. Du bist eine Leserin


Immer die gleiche Leier: Der Redner steht hinterm Rednerpult und liest die Rede ab – meistens ohne Punkt und Komma. Und ist erleichtert, wenn er die Bühne schnell wieder verlassen kann.


Wer will so eine Rede hören? Keiner. Denn eine Rede ist keine Lese. Wenn du willst, dass deine Botschaften bei deinen Zuhörern ankommen, dann halte eine Rede. Und zwar ein kurze und knackige.


4. Du bist die einzige Rednerin


Viele Redner hören sich selber gerne reden. Stundenlang. Und lassen andere Redner nur im Notfall auf die Bühne. Fehler. Denn immer dieselben Gesichter sehen, wird auf Dauer langweilig.


Abwechslung muss her. Du kannst auch im Tandem eine Rede halten und deine Mitarbieter auf die Bühne bitten. Denn ein Team ist keine One-Man-Show sondern ein Mannschaftsspiel.


„Ich kann aber nicht reden“ ist eine faule Ausrede, denn jeder kann eine gute Rede halten. Den meisen fehlt nur der Mut. Und denke auch an die Leisen und nicht nur andie Lauten.


5. Dein Publikum kommt nicht zu Wort


Warum sich deine Zuhörer langweilen, ist ja nun kein Geheimnis mehr. Aber wie schaffst du es, dass sie sich aktiv beteiligen und keine Langweile mehr aufkommt.


Gewöhne dir nach deiner Rede die Frage ab: Noch Fragen? Denn dann wird garantiert keiner mehr eine Frage stellen.


„Wie seht ihr das?“ oder „Was meint ihr dazu?“ sind offene Fragen und laden zu einer lebhaften Diskussion ein.


Lass dein Publikum auch zu Wort kommen, denn du machst die Veranstaltung für sie.


Genial sind digitale Tools für Umfragen und Feedback mentimeter oder slido, an denen deine Zuhörer bequem von ihren Sitzen mit Smartphone teilnehmen können.


Trau dich


Dein Publikum zu begeistern und sie aktiv miteinbeziehen ist keine Hexerei.

Im Gegenteil: Die Verstaltung ist die perfekte Bühne, um mit den Zuhörer ins Gespräch zu kommen und nicht, um sie einzuschläfern.


Gehe mutig und entschlossen voran und bringe wieder Schwung in dein Meeting und mache es für dein Publikum zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie werden es dir danken.


Du brauchst meine Hilfe? Hier gehts zum Seminar >>>






Aktuelle Beiträge

Alle ansehen